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TU Berlin

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ManDyn - Manövriervorhersage unter Berücksichtigung der dynamischen Schwimmlagenänderung des Schiffes

Prof. Dr.-Ing. Andrés Cura Hochbaum, Dipl.-Ing. Lars Koopmann

Das Projekt ManDyn ist Teil der Forschungskooperation zwischen der Technischen Universität Berlin und der Bundesanstalt für Wasserbau.

Im Rahmen des Projektes wird ein Manövriersimulationsverfahren weiterentwickelt. Die Prognose von Rudermanövern basiert dabei auf einem mathematischen Modell in Verbindung mit hydrodynamischen Koeffizienten, wobei diese mittels virtueller gefesselter Versuche (RANS-Berechnung von Versuchen mit gefesseltem Schiff) bestimmt werden.

Zentrale Ziele der Entwicklung sind die Berücksichtigung der Rollbewegung in der Simulation von Rudermanövern und die Erfassung des Einflusses einer dynamischen Schwimmlagenänderung auf die hydrodynamischen Kraftkoeffizienten. Ein bestehendes mathematisches Modell wird im Sinne einer Kopplung der Bewegungsparameter der horizontalen Ebene mit der Rollbewegung überprüft und ggf. erweitert. Zur numerischen Bestimmung der vom Rollwinkel abhängigen hydrodynamischen Koeffizienten werden neuartige virtuelle gefesselte Versuche eingeführt.

Die Entwicklungsarbeiten werden anhand von Manövrierprognosen für das Mehrzweck- und Gewässerschutzschiff „Mellum“ getestet, mit welchem begleitend umfangreiche Großausführungsmessungen durchgeführt werden. Es werden Manöverprognosen für verschiedene Fälle erstellt, die letztlich eine Analyse des Einflusses des Maßstabes und der Wassertiefenbeschränkung auf das Manövrierverhalten unter Berücksichtigung der Rollbewegung ermöglichen.

Lupe

Projektpartner: Bundesanstalt für Wasserbau

Förderung: Bundesanstalt für Wasserbau

Laufzeit: 01.01.2016 - 30.06.2017

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