TU Berlin

Fachgebiet Dynamik Maritimer Systemex KavPro

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KavPro — Experimentelle und numerische Kavitationsprognose

Verbundprojekt: KonKavIII — Entwicklung von numerischen und experimentellen Methoden zur Vorhersage von kavitationsbedingter Erosion an Schiffsanhängen

Prof. Dr.-Ing. Andrés Cura Hochbaum, Dipl.-Ing. Christian Eckl, Dipl.-Ing. Jonas Fritz

Ziel des Forschungsantrages ist es zwei neue Messtechniken zur Erfassung der Kavitation und der Druckspitzen beim Zerfall von Kavitationsblasen an einem Ruder/Profil im K27 zu entwickeln. Die Messtechnik soll den Aufbau der Kavitationswolken, das Kavitationsvolumen und die herrschenden Drücke am untersuchten Ruder/Profil und der umgebenden Strömung wiedergeben können. Darüber hinaus soll ein numerisches Berechnungsverfahren entwickelt werden, das eine hinreichend genaue Aussage über die zu erwartende Kavitation an einem Ruderblatt erzielt.
Zur Erreichung der Ziele werden an der TUB zwei neue Messtechniken entwickelt, mit deren Hilfe in Echtzeit Kavitations- und Erosionsvorgänge untersucht werden können. Die experimentellen Versuche werden in den Versuchseinrichtungen der TU Berlin durchgeführt. Neben den Experimenten werden zudem umfangreiche numerische Simulationen durchgeführt. Für die numerischen Simulationen werden geeignete RANS-Verfahren evaluiert weiterentwickelt und angewendet. Diese zeitintensiven Simulationen können auf dem Cluster des Fachgebietes berechnet werden.
Durch die TU Berlin kann vor allem eine wissenschaftliche Verwertung der Ergebnisse erzielt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stehen im Anschluss an das Forschungsvorhaben für weitere Forschungstätigkeiten zur Verfügung. Die Ergebnisse können sowohl in weitere Forschungsvorhaben als auch in die Auftragsforschung seitens der Industrie einfließen. Das gewonnene Knowhow wird darüber hinaus in Lehrveranstaltungen an die Studierenden weitergegeben. Letztlich werden die Untersuchungsergebnisse auf Tagungen und in der Fachliteratur vorgestellt, um die Ergebnisse einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.

Lupe

Projektpartner: Universität Duisburg-Essen, Hamburgische Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH, Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam GmbH, Mecklenburger Metallguss GmbH, Ruhr Universität Bochum

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2015

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